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Deutschlandpokal Oberwiesenthal
Montag, den 19. Dezember 2011 um 07:02 Uhr

Nach den ersten beiden Deutschlandpokalen im Sommer im Rahmen der ZLK in Oberhof, wurde nun der 3. Wettkampf in dieser Serie auf Schnee in Oberwiesenthal ausgetragen. Auf dem Programm nach den starken Schneefällen stand ein FT Sprint und ein KT Einzelwettkampf.

 

Für den SC/TV Gefrees waren folgende Sportler am Start:

Anneka Döhla 4.Platz Einzel 7. Platz Sprint
Johannes Kade 17. Platz Einzel 5. Platz Sprint
Caroline Schörner 30. Platz Einzel 25. Platz Sprint

 

Oberfränkische Skilangläufer starten mit tollen Ergebnissen in die Wintersaison

Jessica Wirth und Anneka Döhla bereits in toller Form

Mit durchwegs sehr guten Ergebnissen und Platzierungen kamen die oberfränkischen Skilangläufer vom ersten Deutschlandpokal im sächsichen Oberwiesenthal wieder zurück ins Fichtelgebirge. Bis vor einer Woche stand die Austragung des Wettkampfes noch in den Sternen, zeigte sich doch der Winter bis vor kurzem nicht von seiner besten Seite. Auch im eigentlich schneesicheren Oberwiesenthal musste mit Kunstschnee nachgeholfen werden. Zum Glück, wenn auch sehr stürmisch, hatte der Wettergott dann doch noch ein Einsehen mit den Wintersportlern und schickte viel Neuschnee in die Region, so dass die umliegende Landschaft den winterlichen Flair eines Skirennens nicht vermissen ließ und perfekte Bedingungen vorgefunden werden konnten.

 

Für die Teilnehmer stand am ersten Tag des Wettkampfwochenendes der Sprint auf dem Programm. 1200 Meter bei den Damen bzw. 1400 Meter mussten die Herren in der freien Technik (Skating) im Prolog so schnell wie möglich durchlaufen, um sich dann für die weiteren K.O.-Finalrennen der besten 30 zu qualifizieren.
Mit der besten Prologzeit qualifizierte sich Jessica Wirth (FC Wüstenselbitz/BPOL) für die Finalläufe und dominierte das Viertel - wie auch das Halbfinale. Im finalen Rennen hatte sie etwas Pech und es reichte am Ende nur für den dritten Platz.
Als Fünftbeste im Prolog zog Anneka Döhla (SC/TV Gefrees/SGO´th) in den ersten Finallauf ein und qualifizierte sich souverän fürs Halbfinale. Leider fehlte ihr der nötige freie Raum, wurde sie von ihren Mitstreitern zu sehr eingeklemmt und konnte sich nicht frei laufen, um ins Finale einzuziehen.
Riesig freute sich Carolin Schörner (SC/TV Gefrees) über ihren guten Sprint. Die eigentliche Langstrecklerin zeigte einen tollen Vorentscheidungswettkampf und sicherte sich einen Startplatz im Viertelfinale, wo sie ein tolles Rennen darbot, aber leider an ihre Grenzen stieß und nicht mit dem Einzug ins Halbfinale belohnt wurde.
Gut erholt hat sich Rebekka Schüder (SC Münchberg) von der etwas verkorksten Saison 2010/2011. „Bekki“ zeigte wahrliche Sprinterfähigkeiten. Mit der viertbesten Zeit gelang ihr ein toller Prolog und so qualifizierte sie sich für die Entscheidungsläufe. Hier zeigte sie ihre Abgeklärtheit und wurde mit dem Einzug erst ins Halbfinale und anschließend ins verdiente Finale belohnt, wo ihr dann allerdings etwas die nötige Kraft fehlte und sie lange auf Platz vier gelegen dann etwas an Boden verlor. Am Ende blieb jedoch ein super sechster Platz, über den die junge Sportlerin des SC Münchberg überglücklich ist.

 

Wie schon Carolin Schörner ging mit Sophie Pecher (SC Neubau) ein weiteres Langstrecken Talent an den Sprintstart und überraschte mit dem Einzug in den ersten K.O.-Lauf. Allerdings erwischte sie ein sehr hartes Los und konnte sich gegen die starke Konkurrenz nicht durchsetzten. Keineswegs ließ die junge Sportlerin aus Neubau den Kopf hängen und freute sich über den Einzugs in Viertelfinale.
Ebenfalls ins Viertelfinale lief Franziska Wagner (WSV Weißenstadt). Hochmotiviert geht das junge Fichtelgebirgstalent an den Start des Viertelfinals und kassierte ihr Aus, als sie einen Skistock einer Gegnerin zwischen die Beine bekam.
Noch etwas Probleme hatte Sebastian Eichelsbacher mit den schnellen spritzigen Bewegungen des Sprints. Alleine gegen die Uhr, um sich für die Rennen Mann gegen Mann zu qualifizieren, kam er erst einmal recht schwer ins Rollen. Doch im Fight gegen die direkten Gegner zeigte "Seb" Sprinterqualitäten, die jedoch nicht belohnt wurden und er ausscheiden musste.
Bei den Herran U 20 gingen mit Johannes Kade (SC/TV Gefrees(SGO´th) und Andreas Netsch (WSV Weißenstadt/SGO´th) zwei "alte Sprinthasen" an den Start. Sie kennen den Ablauf bereits aus dem FF. Doch jeder Sprint hat seine eigenen Gesetzte und die Karten werden immer wieder neu gemischt. Johannes lies es eher ruhig im Prolog angehen und qualifizierte sich mit Platz 11 für die Folgerennen. Locker zog er ins Halbfinale ein, wo er etwas Glück hatte. Durch die Stürze der starken Konkurrenten erhaschte er sich einen Startplatz im Finale und wurde, wenn auch etwas überraschend, Fünfter.
Andi Netsch konnte dieses Kunststück leider nicht mit vollenden und schied in seinem Halbfinale leider aus.

 

Der zweite Wettkampftag am Sonntag brachte den Skitechnikern dann etwas Sorgen. Denn der gefallene Neuschnee machte es alles andere als einfach, das richtige Skiwachs aus den vielen verschiedenen Tuben und Tiegeln zu finden und einen optimal wettkamptauglichen klassischen Ski herzurichten.

Von Anfang an machte Anneka Döhla (SC/TV Gefrees/SGO´th) ein tolles 7,5km Rennen. Doch ließ sie es zwischendurch etwas "schlendern", was sie zu Streckenende wieder aufholen konnte. Ein toller Platz vier bei den weiblichen U18.
Konstant erlief sich Jessica Wirth (FC Wüstenselbitz/BPOL) Platz 6. Sie zeigte eine brillante klassische Technik und wie gut sie schon zu Beginn der Saison auf den Skiern unterwegs ist.
Nicht ganz in Fahrt kam Carolin Schörner. Schwer tat sie sich auf den 7500 Metern, doch kämpfte sich die junge Gefreeserin durch – aufgeben gibt es nicht – und freute sich dann trotzdem über Platz 30.

 

Gut lief es bei den „Neulingen“ im Deutschlandpokal. Fränzi Wagner, die die langen Strecken sehr gerne hat, freute sich auf den ersten Einsatz in der klassischen Technik auf deutscher Ebene. Sehr gut unterwegs auf den 5 km war sie, zeigte Biss und was sie zu leisten vermag. Am Ende der Runde verlor sie dann etwas an Boden, wofür sie hart bestraft wurde. Neun Sekunden schneller wäre Platz drei gewesen, so erntete sie Platz 6.
Fast zeitgleich kamen Sophie Pecher und Rebekka Schüder ins Ziel. Als vierte Starterin wurde Sophie auf die Strecke geschickt, was alles andre als optimal ist. Aber einer muss den Anfang machen. Sophie ließ nicht locker, versuchte das Beste herauszuholen und errang Platz 15. Rebekka Schüder zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend. Wenn auch die Sprinterin sich in die langen Distanzen nicht wirklich zu verlieben scheint, macht es Spaß ihr zuzusehen und der Trainingsaufwand der vergangen Wochen macht sich bemerkbar. Ein toller Platz 17.
Platz 10 war das Ziel von Sebastian Eichelsbacher bei den männlichen U16. Unglücklich verpasste er sein selbst gestecktes Ziel. Trotzdem mit einer sehr starken Zeit. Nur sechs Sekunden Rückstand auf Platz neun, war in seiner starken Alterklasse zweitbester Bayer, was in den kommenden Rennen nach "mehr" verlangt.
Harte Kost bekamen die U 20 Starter Johannes Kade und Andi Netsch vorgesetzt. Fast alle Nationalmannschaftskaderläufer waren am Start. Beide liefen ein tolles Rennen, boten einen soliden Wettkampf, was aber nur mit Platz 17 und 19 belohnt wurde.

 

Ergebnislisten zum Download:

Prolog (17.12.2011)

Finale (17.12.2011)

Einzelwettkampf (18.12.2011)

 

 

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